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Der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca)

Yin & Yang - Erst im Wechsel entsteht Bewegung.

Fröhlich singt der Trauerschnäpper ab Mai in unseren Wäldern.

Schwarz und weiß prägen sein Gefieder.
In seinem Namen steckt die Trauer – in seinem Gesang die Freude.
Ein Vogel, der beides in sich trägt.

Scheinbare Gegensätze sind in der Natur kein Widerspruch, sondern wirken zusammen.

Tag und Nacht.
Anspannung und Entspannung.
Einatmen und Ausatmen.

Erst im Wechsel entsteht Bewegung.
Erst zwischen den Polen beginnt das Leben zu fließen.

Alles verändert sich.
Alles bleibt in Bewegung.
So klingt der Wald im Frühling.


Steckbrief Trauerschnäpper

Länge: 12-13,5 cm

Lebensraum: offene Laub- und Mischwälder, seltener auch Parks

Brutplatz: Höhlenbrüter (Baumhöhlen und Nistkästen)

Nahrung: Insekten und Spinnen, gelegentlich auch Beeren

Sommervogel (Mai-August), zieht im Winter ins südliche Afrika (Langstreckenstreckenzieher)

Bestand: gefährdet (rote Liste Deutschland)

Systematik:

Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Fliegenschnäpper
Gattung: Schnäpper
Art: Trauerschnäpper